28.04.
2017

Forms Of Hands 2017

Förderturm Bönen, Bönen

Zeiten und Zahlen

Einlass: Fr, 28. Apr 2017 - 17:00 Uhr
Start: Fr, 28. Apr 2017 - 17:30 Uhr
Ende: So, 30. Apr 2017 - 02:00 Uhr

Preis: 44,00 EUR

Location


Alfred-Fischer-Platz 1
59199, Bönen

Webseite:


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persönliche Eindrücke

Hands Says Noise

Auffällig viel Schwarz im Foyer des Mercure Hotel Kamen Unna: Vorboten des Forms Of Hands!

Einmal im Jahr lädt das Hands-Label zur Nabelschau im Förderturm zu Bönen.
Das vergangene Jahr leider ausgelassen, waren wir erneut am Start um uns die Sohlen von den Schuhen zu tanzen.

Das Taxi-Geschäft läuft gut in diesen Tagen. Dennoch - der Parkplatz direkt vor dem Förderturm war bereits am ersten Tag außerordentlich gut belegt. Dem Hinweis des Veranstalters, dass der große Parkplatz bis Sonntagnachmittag frei verfügbar ist und sich ein Hallenbad in unmittelbarer Nähe befindet, sind einige Festivalbesucher gefolgt und haben ihre Zelte direkt mitgebracht.

Bereits beim Betreten des Vorraumes nimmt man den Duft von heißer Kartoffelsuppe wahr. Endlich wieder zuhause!
Diese sorgt (neben dem sehr guten Kaffee) dafür, dass sich die Gäste trotz der niedrigen Temperaturen warm halten können.
Im Inneren des Förderturms selbst ist es recht kalt, befindet man sich schließlich nicht in einer üblichen Konzertlocation, sondern in einem Industrie-Denkmal.
Da es zudem nur außerhalb des Turms Toiletten gibt, ist warme Kleidung Pflicht - und eine Garderobe obsolet.

Das "Bändchen" und eine Festival-CD erhält man nach Abgabe des ausgedruckten Tickets oder direkt gegen Bares.
(Eine Stoffversion für die beiden Tage wäre wünschenswert gewesen. Ständig diese Angst, das Bändchen aus Versehen zu zerreißen.)

Zur Mucke: das Billing musste kurzfristig angepasst werden, da (aus Gründen) sowohl Geistform, als auch Dirty K nicht auftreten konnten.
Ersatz für Geistform: Mono No Aware; Ersatz für Dirty K: Phasenmensch.

Wir kamen etwas später und haben leider Phasenmensch verpasst. Somit wurden wir direkt von den Bässen des Tomohiko Sagae niedergeknüppelt. Eine eindrückliche Erklärung für die schriftliche Warnung und die angepriesenen Ohrenstöpsel am Eingang.
Lautstärke wird hier nicht nur über den Hörkanal erfahrbar.

Weiter ging's mit Hysteresis. Und spätestens ab jetzt standen die Füße nicht mehr still.
Nur bei New Frames gab es einen kurzen - tanztechnischen - Zwischenstopp. Akklimatisierung.

MS Gentur: war das geil! Die Bude kocht und spätestens bei Physis liegt die Zappel-Quote bei 100%.

Mono No Aware ballert im Anschluss gnadenlos alles nieder.
Rhythm-’n’-Noise zeigt sich hier von der Schokoladenseite und Bühnenpräsenz transzendiert zur Selbstaufgabe.

Winterkälte auf dem Billing? Große Verheißung, zuverlässige Lieferung!
Die Spielfreude war den Beiden per Dauergrinsen geradezu ins Gesicht "gemeißelt".
Ein würdiger Abschluss für den ersten Festivaltag - und der Schrittzähler zeigte völlig unrealistische Werte.

Tag 2 - und wieder den ersten Akt (Kaibun) verpasst.
Wir kamen zwar etwas verspätet, waren jedoch vom gefüllten Parkplatz sehr überrascht: heute wird die Hütte richtig voll!

Wir beginnen also mit Saturmzlide.
Wie Hysteresis gestern, einer unserer heimlichen Favoriten dieses Festivals. Und ja: es war auch für uns schön.

"Time flies when you're having fun." - und schon ist Last Days Of S.E.X. auch wieder vorbei.

Heimstatt Yipotash haben wir erst vor kurzem auf dem Elektroanschlag 2017 gesehen.
Man könnte uns glatt für Fans halten.

S.K.E.T. und Greyhound ohne Ausfälle - aber zugegeben, Talvekoidik wäre mehr Spa gewesen.
Das Alter zupft am Ärmel.

Orphx - Headliner, und langsam gehen uns die Superlative aus.

Irgendwer hat mal gesagt: "Und der Beat ersetzt den Herzschlag."
... mit diesen Worten kann man super schließen.

Fazit:
Die Organisation des Forms Of Hands ist insgesamt vorbildlich, hat man doch jahrelange Erfahrungen.
Der Timetable wurde z.T. auf die Minute genau eingehalten. Beeindruckend!
Licht & Sound: gewohnt erste Sahne.

Getränke mit Preisen zwischen 1,50€ und 4,00€ locker im Schnitt, die Auswahl geht schwer in Ordnung.
(Es ist eine leichte Affinität bzgl. Likör erkennbar. :-))
Die Bedienung ist sehr freundlich - der Spaß an der "Arbeit" deutlich spürbar.

Verkauft wurde zum Großteil Hands-Merch. Captain Obvious winkt.

Sitzgelegenheiten sind ausreichend vorhanden. Das wird im Verlauf des Festivals immer wichtiger, werden doch die Füße immer schwerer.

Rauchen - tjoa ... da hat man einen schweren Stand als Nichtraucher, sind doch im Turm überall Aschenbecher aufgestellt.
Kann man als Aufforderung sehen, macht man scheinbar auch. Unser einziger Wermutstropfen.

Schließlich: top Festival - gerne wieder!


geschrieben von am

Line-up/Running Order

Kleinanzeigen

externe Verweise

Offizielle Website:
http://www.formsofhands.de

Teilnehmer

Updates

  • 25.04.2019 - Flyer aktualisiert


Dieses Event wurde von Mimikry am 13.10.2016 angelegt.

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